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Der Landesverband der Kehlkopfoperierten Rheinland-Pfalz e.V.
stellt sich vor:

Gegründet wurde er im Jahre 1975 als "Vereinigung der Kehlkopflosen Mainz" mit dem Ziel, Kehlkopflosen und Tracheotomierte (Halsatmer), die durch eine Operation ihre natürliche Stimme verloren haben und dadurch ins soziale Abseits gedrängt wurden, in der Nachsorge zu helfen und sie durch Beratung bei der Wiedereingliederung in die Familie und das soziale Umfeld zu unterstützen.

Die Vereinigung stieß im Lande auf so große Resonanz, daß dem Landesverband heute bereits die autonomen Bezirksvereine

Koblenz/Montabaur, Rhein-Nahe-Pfalz, Trier, der Ortsverein Pirmasens
sowie die Selbsthilfe Kehlkopfloser e.V. Ludwigshafen/Schifferstadt

angehören. Diese Solidargemeinschaft ermöglicht es, die Interessen und Rechte der Betroffenen stärker durchzusetzen. Dabei soll der Gedanke im Vordergrund stehen, daß Menschen mit einer Behinderung nicht Objekt, sondern handelndes Subjekt sind, wobei der Weg von der Fürsorge zur Selbstbestimmung führen muß.

Der Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. mit Sitz in Mainz ist sowohl Mitglied im Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V. als auch im Paritätischen Wohlfahrtsverband und in der Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, "Selbsthilfe Behinderter e.V." . Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung.

Vorsitzender des Landesverbandes ist Winfried Hesser aus Trier.

Die satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele des Landesverbandes sind neben der

Beratung von Kehlkopfoperierten und deren Angehörige
die vor- und nachoperative Betreuung kehlkopfoperierter Patienten

im Hinblick auf ihre spätere Kommunikationsfähigkeit. Die Betreuung beinhaltet somit nach der klinischen Behandlung des Patienten das baldige Erlernen der Speiseröhrenstimme sowie das Vertrautwerden mit Sprechhilfen (näheres siehe bei Informationen über Verständigungsmöglichkeiten).

Eine möglichst umfangreiche sprachliche Rehabilitation unter zusätzlicher Ausschöpfung aller Möglichkeiten einer beruflichen und sozialen Integration der Kehlkopfoperierten wird als Ziel der Bertreuung angestrebt. Zur Erreichung dieses Vereinszwecks erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit allen wissenschaftlichen - insbesondere medizinischen - öffentlichen und privaten Organisationen.

Außerdem sieht die Satzung vor, daß alle natürlichen und juristischen Personen, alle eingetragenen und nicht eingetragenen Vereine, insbesondere Kehlkopfoperierte, Mitglied werden können, wenn sie ihren Wohnsitz oder Geschäftsbereich in Rheinland-Pfalz oder dessen Landesgrenze überschreitenden Einzugsgebiet (Nahbereiche) haben. Es wäre also durchaus wünschenswert, wenn der Landesverband eine möglichst große Mitgliedschaft aufweisen kann, weil die einzelnen Patienten sehr unterschiedlich mit ihrer Krankheit und den daraus resultierenden Belastungen fertig werden.

Gerade hier hat sich herausgestellt, daß sich die Mitglieder durch das Vereinsleben und die damit verbundene Kommunikation aktiv mit ihrer Erkrankung und der Behandlung auseinandersetzen und dadurch emotional zuversichtlicher und optimistischer sind.